Die Geschichte des Vor-Inka Ecuador ist mannigfaltig, Kulturen wie die Chorrera, Jama Coaque, Bahia, Tolita, Machalilla und Valdivia (die älteste bekannte Kultur in ganz Amerika), bewegten sich zwischen 12.000 B.C. und 1.500 A.D. auf dem Territorium des heutigen Ecuador. Es wird im allegemeinen geglaubt, daß asiatische Nomaden den südamerikanischen Kontinent ungefähr 12.000 B.C. erreichten und sich später mit polynesischen Kolonialisten verbunden haben. Jahrhunderte der Stammeserweiterungen, Kriege und Bündnisse sind das Ergebnis einer relativ stabilen Duchicela Ära, die mehr oder weniger 150 Jahre friedlich regierten, bis die Inka um etwa 1450 ankamen.
Trotz der scharfen Gegenseite hielten die siegreichen Inka die Region bald in ihrer Hand, geholfen von einer starken Führung und der Politik der gegenseitigen Heiraten. Im frühren 16. Jahrhundert legte der Inka Führer Huayna Capac seine eroberten Gebiete zusammen, zu denen auch Ecuador gehörte. Krieg kam über das Erbe des schwächelnden neuen Inka Königreiches und teilte die Region kurz vor der Ankunft der spanischen Einwanderer.
Die ersten Spanier erreichten Nordecuador 1526. Pizarro erreichte 1532 das Land und verbreitete dank seiner Pferde, Ausrüstungen und Waffen Terror unter den Indianern. Der Inka Führer Atahualpa wurde überfallen, ein Lösegeld wurde ausgesetzt, es wurde 'versucht' aber er wurde hingerichtet. Das Inka Imperium wurde endgültig zerstört. Quito hielt für zwei Jahre aus, wurde dann von Atahualpa's general Rumiñahui zerschliefen, besser als unversehrt gegen die eingewanderten Spanier zu verlieren. Quito wurde im Dezember 1534 neu gegründet. Heute gibt es nur noch eine unversehrte Inkastätte in Ecuador - Ingapirca, im Norden von Cuenca.
Nachdem das Inka Imerium 1534 zerstört wurde, haben sich die spanischen Kolonialisten etabliert und wurden zur neuen Regierungselite von Ecuador. Während der Kolonialperiode wurde Ecuador Sitz des königlichen Publikums. Die Kunstbewegung und Wissenschaftler wie La Condamine und von Humbolt fühlten sich von Ecuador angezogen.
Es gab keine größeren Aufstände der ecudorianischen Indianer, obwohl ihr Leben unter spanischer Herrschaft geführt wurde. Die Kolonie wurde bis 1739 von Lima in Peru geriert, dann wurde die Regierung nach Kolumbien zum Vizekönigtum transferiert. Es war zum größten Teil ländlich und konservativ, mit großen Grunstücken, wo Vieh und Bananen mit gezwungener Arbeit eingeführt wurden.
Als sich die Mitterklasse erob, gab es einige Aufstände, um Ecuador von der spanischen Herrschaft zu befreien. Am 10. August 1809 etablierte Quito die erste Eigenregierung in den spanischen Kolonien in Amerika. Guayaquil erklärte am 9. Oktober 1820 seine Unabhängigkeit.
Die Unabhängigkeit wurde von Simón Bolívar am 24. Mai 1822 erreicht, aber die Unabhängigkeitskämpfe wurden von Antonio José de Sucre geführt.
Die ersten Jahre der Republik wurden von Instabilität und Machtkämpfen gezeichnet. Die Geschichte entwickelte sich um den ersten Präsidenten venezualischer Abstammung, General Juan José Flores. Während seiner Amtszeit wurde die erste Verfassung geschrieben. Quito wurde als Hauptstadt von Ecuador ausgewählt und der Katholismus wurde die offiziele Religion des Staates.
Vicente Rocafuerte teilte das Land in Verwaltungsprovinzien mit einem Gouverneur. Er war sehr behilflich bei der Entwickung der folgenden Schulen: San Bernardo (Loja), San Vicente und die Naval Akademie in Guayaquil.
Während der zweiten Amtszeit von J.J. Flores wurde die dritte Verfassung geschrieben und es wurde benannt, daß die "sklavische Tat" abgeschaft wird und alle männlichen Ecuadorianer zwischen 22 - 55 Jahren ein "Tributsteuer" von 3 Pesos und 5 Reales zahlen müssen.
General José María Urbina (1851 - 1852) gab den Sklaven in Ecuador ihre Freiheit und erklärte, daß alle Ecuadorianer gleiche Rechte haben.
Während der Regierung von General Francisco Robles überfiel Peru Ecuador und nahm Túmbez; er erschuf viele Schule und die "Tributsteuer" wurde wieder abgeschafft.
1860 schloß Gabriel Garcia Moreno das Land zusammen und eine Ära des Konservatismus begann mit Unterstützung der katholischen Kirche, was bis 1895 andauerte. Um eine Staatsbürger zu werden, mußten Ecuadorianer 21 Jahre alt, verheiratet und literarisch sein.
Juan Montalvo, ein ecuadorianischer Schriftsteller, der in Kolumbien im Exil lebte, schrieb einen Artikel "Die ständige Diktatur". Als ihn die Nachricht vom Tode Garcia Morenos erreichte, erklärte er "Mein Stift hat ihn umgebracht!".
Während des letzten Teils des 19. Jahrhunderts blühte das Land ökonomisch auf, hauptsächlich im Kakaoexport. Im späten 19. Jahrhundert führte Eloy Alfaro die liberale Revolution, die die Kraft der Geistlichen verringerte und eine Ära der kapitalistischen Entwicklung hervorrief.
Politische Instabilität dominierte während der 30-er und 40-er Jahre. 1941 wurde Ecuador von Peru eingenommen und verlor das meiste seines Amazon Territoriums. Die Grenze ist noch immer ein Streitgrund und auf ecuadorianischen und nicht-ecuadorianischen Karten erscheit diese unterschiedlich und das Grenzgeplänkel hat wieder zugenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ecuador's Wirtschaft durch den Export von Bananen angekurbelt. Eine Periode aus Frieden und Wohlstand folgte von 1948 bis 1960 mit drei freigewählten Präsidenten, die alle ihre Amtszeit beendeten. Eine Schlüsselfigur dieser Zeit ist der fünfmalige Präsident Jose María Velasco Ibarra.
In den 60-er Jahren begannen ausländische Kompanien Oilquellen in der ecuadorianischen Amazonregion zu entwickeln. 1972 ergriff ein nationalistisches Militärregime die Macht. 1979 kehrt Ecuador zu einer demokratischen Regierung zurück.
Jaime Roldos wurde in diesem Jahr gewählt. Peru attakierte Ecuador und übernahm Paquisha, Mayaycu and Machinaza auf der östlichen Seite der Kondorberge der ecuadorianischen Amazonregion.
Ecuadors Problem während dieses Konflikts war nicht das Heldentum der Soldaten oder wie sehr die Ecuadorianer ihr Land lieben, sondern vielmehr wieviele Soldaten und Waffen sie haben, um diesen Sektor zu verteidigen. Zu dieser Zeit hatte die ecuadorianische Armee etwa 18.000 Soldaten und die peruanische Armee hatte 70.000. Das peruanische Heer hatte 60 Helikopter, Ecuador hatte 3. Zieht man in Betracht, in welchen Territorium (Dschungel) der Kampf stattfand und berücksichtigt den Fakt, daß die ecuadorianische Luftkraft ihre Flugzeuge am Boden gelassen hat, da es keinen tragbaren Abschuß gab, lag die Oberhand auf peruanischer Seite.
Er starb 1981 bei einem Flugzeugunglück in der südlichen Provinz Loja. Sein verfassungsmäßiger Berater Oswaldo Hurtado wurde Präsident bis 1984.
Im August 1984 nahm der Sozialchrist León Febres Cordero die Präsidentschaft an. Während seiner Präsidentschaft führte Febres Cordero die freie Marktpolitik ein.
1988 wurde Rodrigo Borja von der Linksdemokratischen Partei zum Präsidenten gewählt. Während seiner Regierung verlor Ecuador Pachacutec an die peruanische Armee, daß sich nicht um den "Gentlemen's Pakt" zwischen Ecuador und Peru kümmerte. Die peruanische Regierung sagte, daß der Pakt seit dem Tod des Ministers für Auslandsangelegenheiten nicht länger gültig sein. Wie auch immer, die peruanischen Truppen liesen den Pachacutec nicht los. Borja wurde von Sixto Durán Ballén 1992-1996 besiegt.
Während der Regierung unter Durán Ballén wurden Moderisierungsinitiativen vorgestellt und Taktiken zur Stabilisierung der Makroökonomie ausgeführt. Die internationalen Verbindungen mit den Vereinigten Staaten wurden verstärkt und Bemühungen wurden angestrebt, um Ecuador's Territoriumsstreit mit Peru zu lösen. Die peruanische Armee versuchte in Ecuador in die Alto Cenepa Flußregion einzufallen, versuchte Tiwintsa zu besetzen und erlitt schwere Opfer inklusive 9 Militärflugzeugen während eines Kugelfeuers und Luftangriffen.
Ballen wurde von Abdala Bucarám besiegt. Er ist der schlechteste Präsident in der Geschichte des kleinen Landes. Korruptionen wucherten während seiner Amtszeit. Er erlitt weitverbreiteten Protest angemessen zu der Höhe der Korruption in seiner Regierung und dem hohen Anstieg der Kosten der Grundleistungen von bis zu 500%. Korruption war sein Markenzeichen und fast ganz offen war er eine Verlegenheit für die ganze Nation.
Er nannte sich selbst "den Madman", er nahm ein Lied mit dem Titel "Madman in Love" auf, er beschimpfte frühere Präsidenten als Affen, Die Zeitungen in Ecuador schrieben über die Partei, daß ihr Sohn seine erste Million in Guayaquil bekommen hat, während er für die Bürger- verwaltung "arbeitet". Nach einer großen Unruhe am 5. Februar, verlangten die ecuadorianischen Menschen, daß der "Madman" die Präsidentschaft des Landes abgibt, die Nation war am Rande eines Zusammenbruchs aufgrund des Mangels in der Führerschaft.
Drei Leute forderten die Präsidentschaft des Landes, die Vizepräsidentin Rosalia Arteaga, der vom Kongreß gewählte interne Präsident und der vom Amt enthobene Abdala Bucaram. Der Kongreß wählte 44 - 34 Stimmen gegen Abdala Bucaram und er wurde vom höchsten politischen Büro aufgrund "mentaler Unfähigkeit" abgelöst.
Dr. Rosalia Arteaga wurde om Kongreß zur "Interim Präsidentin" gewählt, unterstützt von den Armeekräften Ecuadors unter der Führung von General Paco Moncayo, ein Mann, der zum Nationalheld der Cenepa Militärkampagne ernannt wurde.
Fabian Alarcon wurde bis 1998 vom Kongreß zum "Interim Präsidenten" gewählt.
Trotz seiner Geschichte der Inlandsrivalitäten und Grenzkonflikten, ist Ecuador über Jahre hinweg friedlich geblieben und im Moment eines der sichersten Länder, die in Südamerika bereist werden können.
1998 wurde Jamil Mahauad zum Präsidenten von Ecuador für 1998 - 2002 gewählt. Jamil Mahauad und der peruanische Präsident Fijimori haben 1998 einen Friedensvetrag unterzeichnet.
Am 21. Januar 2000 gab Jamil Mahauad nach einer Indianer- und Militärrevolution auf; der Vizepräsident Gustavo Noboa übernahm das Amt des Präsidenten von Ecuador, eine Position, in der er bis 2002 bleiben wird.